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Sagt die Schlafposition etwas über unsere Beziehung aus?

Die einen schmiegen sich beim Einschlafen aneinander in Löffelchenstellung, die anderen verschlingen ihre Arme und Beine ineinander und wir? – Wir schlafen mit so viel Abstand zueinander, da muss doch was in der Beziehung nicht stimmen. Also suche ich nach diversen Erklärungen im Internet, aber das hätte ich gleich bleiben lassen können, denn da läuft mir doch so richtig ein Schauer über den Rücken: Wir bräuchten fast eine Paartherapie. Als ich meinem Mann davon erzähle, können wir beide herzlich darüber lachen. Das eigentliche Problem bei uns ist nur das Platzproblem. Das kann man sich für alle werdenden Eltern so vorstellen:

Sind die Kinder zumindest die erste Hälfte der Nacht in ihrem eigenen Bett, können wir uns endlich einmal so richtig ausstrecken und alleine in die Bettdecke einkuscheln, ohne teilen zu müssen, ohne Bein im Gesicht oder Tritt in den Rücken. Dieses herrliche Gefühl, im Bett richtig viel Platz zu haben, kosten wir jede Minute aus, denn spätestens um 1 Uhr nachts ist die sorglose, gemütliche, bequeme, herrliche Zeit mit dem ersten „Mama, ich will zu dir“ eingestellt. Meistens kommt im Laufe der Zeit noch der zweite Sohnemann hinzu, was schließlich für mich bedeutet, verkehrt im Bett herum zumindest ein bisschen Platz zu ergattern. Leider nur für kurz, denn den teile ich mir entweder mit Katze Lucy oder unser Jüngster wandert schön langsam im Halbschlaf zu mir herunter und kuschelt sich wieder fein zu mir, herrlich, so ein Kuschelsohn, sagen manche – herrlich, ohne Polster, seitlich, halb auf der Holzleiste des Bettes zu liegen, weil nicht mehr Platz ist, und man die Beine nicht ausstrecken kann, weil oben das andere Kind nach unten trampelt. Dann hilft irgendwann nur noch eins, die Flucht ins Kinderzimmer und wenn man endlich diverse Stofftiere, Autos und Kuschelpolster auf die Seite geräumt hat, kann man vielleicht noch ein paar Stunden schlafen, bevor der Ältere wieder ins Stockbett hochgeklettert kommt und fragt, wann es denn bitte endlich Frühstück gebe.

Was ich hier nur jeder Familie raten kann: ein riesiges Familienbett bauen, wenn es der Platz und die Mittel erlauben, denn die Kinder kommen wirklich noch lange ins Bett gekrochen.

Kuschelt gut, lebt besser!

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Deborah
Deborah hat Germanistik und Sportwissenschaft an der Universität in Innsbruck studiert. Sie ist Mutter und Ehefrau, Professorin, Sportlerin, Outdoorfreak. Als Bloggerin für pinura erzählt sie über ihr Leben am Tag und in der Nacht!